Medienmitteilung 24. Oktober 2017

Selbstbewusste Kantonshauptstadt und innovativer Wirtschaftsstandort

 Region Aarau, 21. Oktober 2017 – Rund 140 Teilnehmer/-innen aus Densbüren, Oberentfelden, Suhr, Unterentfelden und Aarau haben sich an der Hauptkonferenz vom 20. und 21. Oktober 2017 über die Eigenheiten und Gemeinsamkeiten ihrer Gemeinden ausgetauscht. Die Teilnehmenden haben anschliessend den Leitbildentwurf der zukünftigen Kantonshauptstadt erarbeitet. Dieser wird im November noch an fünf Veranstaltungen in den einzelnen Gemeinden ausführlich diskutiert.

Eigenheiten und Gemeinsamkeiten

Das Deischberli, das Logo des FC Entfelden, eine Ausgabe von Suhrplus, ein Oberentfelder Golfball, ein Lampion vom Bachfischet und zahlreiche weitere Objekte und Symbole zeigten Eigenheiten und Gemeinsamkeiten der fünf Gemeinden. Gemeinsam sind insbesondere die Wertschätzung für Natur- und Naherholungsgebiete, die ähnlichen Herausforderungen und der Wille, diesen gemeinsam zu begegnen. Die Gespräche zur zukünftigen Kantonshauptstadt wurden mit diesem Austausch über Eigenheiten und Gemeinsamkeiten eröffnet.

Vision einer zukünftigen Kantonshauptstadt

Die Teilnehmer/-innen sehen beim Blick in die Zukunft eine selbstbewusste Kantonshauptstadt mit kantonaler sowie nationaler Ausstrahlung und einen innovativen Wirtschaftsstandort mit vielfältigen Kulturangeboten. Verschiedene Schul- und Betreuungsangebote sowie ein gutes ÖV- und Langsamverkehrsnetz machen die Kantonshauptstadt attraktiv für Familien und sorgen für eine durchmischte Bevölkerung. Die Traditionen bleiben erhalten während sich parallel dazu rasch ein neues Identitätsbewusstsein entwickelt.

Die Behörden sind bürgernah und kommunizieren aktiv. Wahlkreise stellen eine angemessene politische Teilnahme aller Stadtteile sicher. Das bevorzugte Verwaltungsmodell kombiniert zentrale mit dezentralen Strukturen. Die Infrastruktur wird weitsichtig geplant. Dies ermöglicht, die Synergien optimal zu nutzen und gute Angebote für die Bevölkerung sicherzustellen.

Transparenter Prozess

Die Konferenz bot den Teilnehmer/-innen die Gelegenheit, bei den Projektbeteiligten ihre Erwartungen zum weiteren Vorgehen einzubringen. Eine aktive und transparente Kommunikation, das frühzeitige Klären der kontroversen Punkte wurden hervorgehoben. Wichtig ist zudem, dass sich die Gemeinden weiterhin auf Augenhöhe begegnen.

Den Teilnehmer/-innen ist es zudem ein Anliegen, dass die kritischen Stimmen ernstgenommen und einbezogen werden. Es wurde auch der Wunsch ausgesprochen, dass sich weitere Gemeinden, insbesondere Buchs und Küttigen, dem Prozess für die gemeinsame Gestaltung der neuen Kantonshauptstadt anschliessen.

Die Teilnehmer/-innen erwarten bezüglich der Ergebnisse, neben der Klärung der offenen Punkte, auch die Aufarbeitung der Vor- und Nachteile sowohl für den gesamten Zukunftsraum als auch für jede Gemeinde.

Gemeindeveranstaltungen

Die Einwohner/-innen der beteiligten Gemeinden haben nun die Gelegenheit, die Resultate der Hauptkonferenz und die Vorschläge für das Leitbild in den Gemeinden zu diskutieren. Die Anmeldungen werden von den jeweiligen Gemeindekanzleien entgegengenommen.

Medienmitteilung als PDF

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